Für Erzeuger, Gärtnereien und Packbetriebe

Etiketten für Lidl-Lieferanten

Wenn Erntemengen, Herkunftsangaben, Verpackungsgrößen oder Aktionszeiträume wechseln, muss die Etikettenproduktion Schritt halten. Wir fertigen bedruckte, teilbedruckte und unbedruckte Etiketten nach den aktuellen Unterlagen, die Sie für Ihre konkrete Lidl-Lieferung erhalten haben.

  • wechselnde Saisonmengen
  • mehrere Sorten und Herkünfte
  • EAN, Charge und variable Angaben
  • Rahmenproduktion und Teilabrufe
Saison- und Variantenplanung Beispiel
Regionalware
Bio-Sortiment
Wochenaktion

Unterschiedliche Motive und Teilmengen können projektbezogen geplant werden. Maßgeblich sind immer Ihre freigegebenen Druckdaten und die technische Machbarkeit.

Typische Lieferrealität

Wenn Saison und Absatzplanung die Etikettenmenge bestimmen

Bei frischen Produkten ist der Bedarf selten über das ganze Jahr gleich. Genau deshalb planen wir nicht nur eine Gesamtauflage, sondern auf Wunsch auch Varianten, Produktionsfenster und abgestimmte Abrufe.

01

Kurzes Erntefenster

Salate, Beeren, Spargel, Kräuter oder anderes Saisonobst und -gemüse benötigen Etiketten genau dann, wenn die Ware verfügbar und versandbereit ist.

02

Herkunft wechselt

Region, Erzeuger, Sorte oder Anbauland können sich im Verlauf einer Vermarktung ändern. Die zugehörigen Motive und variablen Felder werden entsprechend getrennt geplant.

03

Aktion statt Dauerartikel

Für Wochenangebote und begrenzte Verkaufszeiträume sind andere Teilmengen erforderlich als für regelmäßig wiederkehrende Standardlieferungen.

Daten auf dem Etikett

Von Herkunft bis EAN: Inhalte sauber nach Varianten ordnen

Für die Produktion benötigen wir keine allgemeine Lidl-Vorlage, sondern die konkret für Ihren Artikel freigegebenen Dateien oder Spezifikationen. Daraus lässt sich ableiten, welche Angaben fest vorgedruckt werden und welche Informationen später variabel ergänzt werden sollen.

  • Artikelbezeichnung und Sorte
  • EAN- oder weitere Barcodes
  • Herkunft und Erzeugerangaben
  • Charge oder Loskennzeichnung
  • Gewicht und Verpackungseinheit
  • Bio- und Zertifizierungsangaben
  • Datums- oder Aktionsinformationen
  • Interne Nummern und Zuordnungen
Wir prüfen die technische Umsetzbarkeit der Druckdaten. Inhaltliche, markenrechtliche und lebensmittelrechtliche Freigaben verbleiben beim Auftraggeber beziehungsweise den dafür zuständigen Stellen.
Bio-Eigenmarke

BioOrganic

Etiketten können nach den von Ihnen bereitgestellten und freigegebenen Marken-, Produkt- und Zertifizierungsdaten produziert werden.

Verband und Zertifizierung

Bioland

Bei Bioland-Artikeln müssen die jeweils gültigen und freigegebenen Kennzeichnungen vollständig in den Druckunterlagen enthalten sein.

Regionale Transparenz

Regionalfenster und Herkunft

Regionale Angaben, Erzeugerbezug oder Herkunftskennzeichnungen lassen sich als eigenständige Motive oder variable Versionen organisieren.

Verpackung entscheidet mit

Das Etikett muss zum Gebinde und zum Arbeitsablauf passen

Oberfläche, Feuchtigkeit, Temperatur, Spendetechnik und spätere Bedruckung beeinflussen Material, Klebstoff, Wicklung und Ausführung.

01

Schalen und Becher

Bedruckte Produktetiketten für feste Verpackungen aus Kunststoff, Karton oder vergleichbaren Oberflächen.

02

Beutel und Folien

Material und Haftung werden auf flexible Verpackungen, Verarbeitung und Lagerung abgestimmt.

03

Kisten und Kartons

Kennzeichnung von Transport- und Verkaufseinheiten mit Artikel-, Chargen- oder Logistikdaten.

04

Selbstdruck im Betrieb

Blanko oder teilbedruckt, damit Charge, Gewicht, Datum oder Herkunft kurzfristig vor Ort ergänzt werden können.

1

Variantenliste aufstellen

Sie übermitteln Artikel, Sorten, EAN-Codes, Herkunftsangaben, Verpackungsform, Teilmengen und den gewünschten Bereitstellungstermin.

2

Druckdateien den Mengen zuordnen

Jede freigegebene Datei wird der richtigen Variante zugeordnet. So bleiben ähnliche Motive, Barcodes und Herkunftsversionen voneinander getrennt.

3

Material am Gebinde prüfen

Schale, Folie, Karton oder Kiste bestimmen mit, welches Material, welcher Klebstoff und welche Wicklung sinnvoll sind.

4

Produktion nach Teilmengen planen

Die Motive werden entsprechend der bestätigten Mengen produziert. Bei wiederkehrendem Bedarf kann zusätzlich eine Rahmenmenge mit Abrufen abgestimmt werden.

5

Etiketten zum Einsatztermin bereitstellen

Die Lieferung erfolgt nach der vereinbarten Terminplanung, damit die Ware im Packbetrieb oder beim Erzeuger rechtzeitig gekennzeichnet werden kann.

Drei Produktionsmodelle

Passend zu Ihrem tatsächlichen Kennzeichnungsprozess

Nicht jeder Lieferant benötigt vollständig bedruckte Rollen. Je nach Datenwechsel und vorhandener Technik kann eine andere Aufteilung wirtschaftlicher sein.

Komplett bedruckt

Das Etikett wird mit den freigegebenen festen und variablen Inhalten fertig produziert.

  • für klar definierte Varianten
  • weniger Druckaufwand im Packbetrieb
  • geeignet für Aktions- und Serienmengen

Vordruck plus variable Felder

Gestaltung und feste Angaben werden vorgedruckt; wechselnde Daten bleiben für die spätere Ergänzung frei.

  • für Charge, Gewicht oder Datum
  • für häufig wechselnde Erzeugerangaben
  • für bestehende Thermotransferprozesse

Blankoetikett

Das Etikett wird vollständig im eigenen Betrieb bedruckt, wenn die Inhalte sehr kurzfristig feststehen.

  • Material passend zum Drucksystem
  • Kern und Wicklung nach Anwendung
  • Testmöglichkeit vor Serienbestellung
Häufige Fragen

Fragen aus saisonalen Lidl-Lieferprojekten

Die Antworten beziehen sich auf unsere Etikettenproduktion. Verbindliche Vorgaben müssen Sie den aktuellen Unterlagen Ihres Auftraggebers entnehmen.

Was passiert, wenn die tatsächliche Erntemenge von der Planung abweicht?

Teilen Sie uns Änderungen so früh wie möglich mit. Wir prüfen dann, ob Teilmengen, Produktionsreihenfolge oder Abrufe angepasst werden können. Entscheidend sind Materialverfügbarkeit, Produktionsstand und vereinbarter Liefertermin.

Wie lassen sich mehrere Herkunftsregionen auf getrennten Etiketten organisieren?

Jede Herkunftsversion wird als eigene Variante geführt und eindeutig mit Druckdatei, EAN, Menge und Artikel verknüpft. Dadurch lassen sich sehr ähnliche Motive kontrolliert voneinander trennen.

Können BioOrganic-, Bioland- oder Regionalfenster-Angaben gedruckt werden?

Ja, sofern Sie uns die für Ihren Artikel gültigen und freigegebenen Druckdaten, Kennzeichnungen und Spezifikationen bereitstellen. Wir erteilen keine Zertifizierungs- oder Markennutzungsfreigabe.

Welche Lösung eignet sich bei täglich wechselnder Charge oder Gewicht?

Häufig ist ein vorgedrucktes oder blankes Etikett sinnvoll, das im Betrieb mit einem Thermotransferdrucker ergänzt wird. Ob dies für Ihren Ablauf geeignet ist, hängt von Drucker, Datenmenge, Oberfläche und gewünschter Beständigkeit ab.

Kann eine Aktionsmenge in mehrere Liefertermine aufgeteilt werden?

Teilabrufe sind grundsätzlich planbar, wenn Gesamtmenge, Material, Varianten und Zeitfenster vorab abgestimmt wurden. Wir erstellen dafür ein projektbezogenes Angebot.

Wie wird verhindert, dass ähnliche EAN-Codes oder Motive verwechselt werden?

Für die Produktion benötigen wir eine eindeutige Variantenliste. Druckdatei, Artikelbezeichnung, EAN-Code und Teilmenge müssen klar zugeordnet sein. Vor der Produktion sollten alle Inhalte vom Auftraggeber freigegeben werden.

Ist Etikettenheld24 ein offizieller Lidl-Partner?

Nein. Etikettenheld24 beziehungsweise die Straelener Computer Systeme GmbH ist kein verbundenes oder von Lidl autorisiertes Unternehmen. Wir sind ein unabhängiger Etikettenproduzent und fertigen nach den Unterlagen unserer Auftraggeber.

Etiketten für Ihre nächste Lidl-Lieferung anfragen

Senden Sie uns die freigegebenen Druckdaten oder ein Muster, die Variantenübersicht, Verpackungsart, Mengen und den gewünschten Termin. Wir prüfen die passende Produktionslösung für Ihren konkreten Bedarf.